Die Geschichte von miteinanderleben beginnt 1986 – mit zwei jungen Menschen.
Andy und Frank, Schüler der Gustav-Heinemann-Schule in Pforzheim, wollten arbeiten, ihr eigenes Geld verdienen und ein selbstständiges Leben führen. Für sie – wie für viele andere Menschen mit Behinderung – war das damals jedoch keine Selbstverständlichkeit.
Dieser Wunsch wurde zum Ausgangspunkt einer Idee.
Klaus-Peter Böhringer und Karl Röckinger stellten sich eine einfache, aber entscheidende Frage:
Warum sollten Menschen mit Behinderung nicht die gleichen Chancen haben wie alle anderen?
Ihre Antwort war mutig: Wir probieren das einfach.
Mit der Firma Stöhr in Königsbach-Stein fand sich ein Arbeitgeber, der bereit war, diesen neuen Weg mitzugehen. Andy und Frank bekamen die Chance, sich im Arbeitsleben zu beweisen – ein Schritt, der damals alles andere als selbstverständlich war.
Aus dieser Erfahrung entstand mehr als nur ein einzelnes Projekt.
Es entstand eine Haltung: Teilhabe ist kein Sonderfall, sondern ein Recht.
Mit der Gründung des Vereins miteinanderleben wurde diese Idee weitergetragen – und bildet bis heute das Fundament unserer Arbeit.