50. Schulsozialarbeiter im Enzkreis: miteinanderleben setzt starkes Zeichen für Kinder und Schulen

Ein besonderes Jubiläum für den Verein miteinanderleben: Zum 1. Januar 2026 wurde die 50. Fachkraft in der Schulsozialarbeit eingestellt. Mit Nik Lang verstärkt ein weiterer Schulsozialarbeiter das Team – an der Otto-Riehm-Schule in Ispringen. Der Meilenstein steht für eine Entwicklung, die vor über 25 Jahren begann und heute aus dem schulischen Alltag im Enzkreis kaum mehr wegzudenken ist.

„Wenn man zurückblickt, ist das schon Wahnsinn“, sagt Maren Bieberich, Vorstand von miteinanderleben. „Die ersten Schulsozialarbeiterinnen und -arbeiter waren Anfang der 2000er Jahre an einer Brennpunktschule in Mühlacker im Einsatz.“ Heute habe sich nicht nur der Arbeitsbereich enorm entwickelt, sondern auch das Standing der Schulsozialarbeit insgesamt. „Schulsozialarbeit ist längst kein Notnagel mehr, sondern ein echtes Qualitätsmerkmal für Schulen.“

Für den Verein ist Schulsozialarbeit ein zentrales Arbeitsfeld. „Unser Auftrag ist es, Menschen mit Benachteiligungen zu unterstützen und soziale Teilhabe zu fördern. Schule ist ein prägender Lebensort für Kinder und Jugendliche – hier braucht es verlässliche Unterstützung.“

Mit 50 Fachkräften ist miteinanderleben aktuell in 24 von 28 Gemeinden im Enzkreis tätig. Für Bereichsleiterin Cora Kranz ist das ein starkes Zeichen des Vertrauens: „Die Kommunen schätzen unsere Qualität, Haltung und Zusammenarbeit.“ Auch der Vorstand sieht darin die Rolle von miteinanderleben als verlässlichen Partner auf Augenhöhe in der Region.

Ein Team dieser Größe fachlich gut aufzustellen, ist anspruchsvoll. „Das geht nur mit engagierten Teamleitungen, klaren Strukturen und viel Austausch“, betont Kranz. „Die Schulsozialarbeit ist rechtlich fundiert, bei miteinanderleben fachlich und professionell verankert und konsequent am Wohl der Kinder und Jugendlichen orientiert. Wir legen großen Wert auf Fort- und Weiterbildungen, Supervision und interne Fachkompetenz“, so Kranz.

Die Herausforderungen wachsen. Verhaltensauffälligkeiten, familiäre Belastungen, Mobbing und psychische Probleme nehmen zu – auch als Folge der Corona-Zeit. Allein 2025 verzeichnete die Schulsozialarbeit von miteinanderleben über 8.000 Kontakte mit Schülerinnen und Schülern sowie tausende Beratungen mit Eltern, Lehrkräften und externen Fachstellen.

Nik Lang, der 50. Schulsozialarbeiter des Vereins, erlebte einen intensiven Start: „Viele Kinder kamen gleich auf mich zu, auch erste Elterngespräche gab es schnell.“ Er schätzt besonders das Mentorenprogramm bei miteinanderleben: „Man ist an der Schule oft allein – umso wichtiger ist der fachliche Austausch und die gegenseitige Unterstützung zwischen den Kolleg:innen.“

Für die Zukunft will der Verein den eingeschlagenen Qualitätsweg konsequent weitergehen. Der 50. Schulsozialarbeiter steht dabei nicht nur für eine Zahl, sondern für die wachsende Bedeutung verlässlicher Unterstützung für Kinder, Jugendliche und Schulen im Enzkreis.

Bild:
Nik Lang (50. Schulsozialarbeiter bei miteinanderleben) mit Dackeldame Jürgen sowie Cora Kranz (Bereichsleitung Schulsozialarbeit) und Maren Bieberich (Vorstand miteinanderleben), von links.

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